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Aus Tradition wird Zukunft

Vollhaube Konzept

Atemschutz

Engineering Design

Als interdisziplinäres Projekt mit Beteiligten des Fachbereichs für Engineering Design der FH Magdeburg konnte in kürzester Zeit eine Designleistung erbracht werden, die bis hin zur Serienfertigung des finalen Entwurfs führte.

Um eine vollständig eigene Atemschutzmaske auf den Markt zu bringen arbeiteten 6 Studenten im Rahmen eines Studienprojektes des Masterstudiengangs Engineering Design Konzepte aus, die wiederum in einem interessanten Spektrum von Entwürfen endeten. Hauptaugenmerk lag auf einer bequemen Passform für alle Gesichtstypen und -größen, einer optimalen Belüftung über vorhandene Gebläse sowie der Einhaltung der gesetzlichen Atemschutz-Vorgaben.

Das von mir persönlich eingebrachte Konzept befasste sich mit dem Ziel, eine Maske zu schaffen, die möglichst wenige Bauteile erfordert, dabei angenehm sitzt und gleichzeitig eine maximale Abdichtung nach Außen garantiert. Nach intensiven Betrachtungen der Luftleitung im Gesichtsbereich, sowie der Funkion und Anbringung der Bebänderung, arbeitete ich an einem Konzept weiter, dass einen flexiblen Mono-Rahmen aus verschieden starken Schaumschichten in den Fokus stellte. Der Rahmen sollte aus einem Schaumelement bestehen, in dem sämtliche Luftkanäle bereits mit eingespritzt sind. Von innen nach außen nimmt die Steifigkeit des Schaumes stark zu, sodass sich an der direkten Kontaktstelle eine weiche Kante der Form des Gesichtes anpasst, während die feste Außenseite der Maske ihre grundlegende Form verleiht. Die bedingte Flexibilität und Federeigenschaft des Rahmen ermöglicht zusätzlich ein einfaches aber effektives Anbringen des Visiers. Dieses wird im normalen Einsatz mindesteins einmal am Tag demontiert oder ausgetauscht. Dazu muss der Rahmen lediglich leicht zusammengedrückt werden. So kann das Visier aus seinen Befestigungsstellen gelöst werden. Umgekehrt legt man das Visier ein und fixiert dieses durch die Eigenspannung des Rahmens.

Ebenfalls in den Rahmen eingespritzt ist die Aufnahme für das Auslassventil. Hinter einer passenden Blende versteckt kann es mit einfachen Handgriffen ein- und ausgebaut werden.

Untersuchung der Luftführung

Variationsstudie

Grundvoraussetzung für alle Überlegungen bezüglich der neuen Maske waren die Nutzbarkeit mit einem Schutzhelm sowie einem Gehörschutz. Um die Möglichkeiten der Luftführung sowie der Anbringung von Haltebändern aufzulisten wurden einfache Variantionsstudien angestellt in denen sämtliche Optionen ausprobiert werden konnten.

Materialkonzepte Atemschutzmaske

Flexibel bleiben

In der Konzeptphase entstanden Ideen wie die des flexiblen Monorahmens. Um die Funktion und besser kommunizieren zu können, wurden Zeichnungen angelegt die in einer Meilensteinpräsentation dem Kunden präsentiert wurden und dort als Gesprächsgrundlage dienten.

Atemventil Atemschutzmaske

Finaler Entwurf

Die finalen Entwürfe aller Beteiligten Designer wurden einheitlich schlicht präsentiert um den Fokus auf das Wesentliche zu lenken. Funktionen, Komponenten und deren Fertigungsmöglichkeit nahmen dabei eine höhere Gewichtung ein als eine fertige Darstellung eines möglichst realistischen Maskensets.

Konkurrenzprodukte

Ausprobieren

Zu Beginn der Designprozesses setzten wir uns intensiv mit dem angebotenem Produkt und deren Konkurrenten auseinander. In einer kurzen aber intensiven Erprobungszeit konnten schnell Vor- und Nachteile der einzelnen Konstruktionen benannt werden.